Blog-Übersicht > > Am Puls der Cloud: So arbeitet unser Datacenter Operations Team

Anett Billen ist Head of Datacenter Operations und berichtet im Interview mehr über den Berufsalltag als Teil ihres Teams.

Hallo Anett, kannst du uns kurz etwas über deine aktuelle Position und deinen Werdegang erzählen?

Meine Stelle nennt sich Head of Datacenter Operations in Düsseldorf. Das heißt im Klartext: Ich bin die Standortleitung der plusserver-Rechenzentren in Düsseldorf und betreue sowohl das Infrastruktur- als auch das Datacenter-Team.
Im Jahr 2013 habe ich meine Ausbildung als Fachinformatikerin für Systemintegration bei plusserver begonnen. Vor meiner Ausbildung war ich eine Zeit lang selbstständig, weshalb ich die Ausbildung bereits nach eineinhalb Jahren abschließen konnte. Danach bin ich von plusserver übernommen worden und habe nach zwei Jahren die Leitung der Düsseldorfer Rechenzentren übernommen. Dabei habe ich den Standort und das Team komplett neu aufgebaut.

Was macht dein Team aus?

Mein Team besteht aus vier Leuten und meine Mitarbeiter sind überwiegend Systemelektroniker. Dadurch dass wir so ein kleines Team sind, sind wir eng miteinander im Austausch und pflegen ein sehr kollegiales Verhältnis untereinander. Unsere Gespräche sind sehr technisch geprägt. Wir sind zwar nicht die typischen Nerds, aber wir reden eben am liebsten über Technik. 😉 Außerdem lege ich sehr viel Wert auf eine offene und hilfsbereite Kultur. Meine Tür steht immer offen, denn ich bin ein großer Fan davon, dass man ein direktes und freundliches Miteinander pflegt.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Teil deines Teams aus?

Wir haben ein Zwei-Schicht-System: Zwei meiner Mitarbeiter fangen früh an, zwei spät. Die Frühschicht beginnt den Tag mit dem, was in der Nachtschicht aufgekommen ist und arbeitet technische Aufträge unserer Colocation- und Managed-Services-Kunden ab. Die Spätschicht übernimmt fließend den Betrieb beziehungsweise die offengebliebenen Aufgaben und bereitet die Übergabe an die Nachtschicht vor. In Düsseldorf sind wir sehr vielseitig aufgestellt. Wir haben nicht nur technische Aufgaben, sondern auch Aufgaben organisatorischer oder logistischer Natur. Wir kommen mit vielseitigen technischen Bereichen, wie beispielsweise Klima- , Brandschutz- und Elektrotechnik in Berührung, was das Ganze sehr spannend macht.

Meine Tür steht immer offen, denn ich bin ein großer Fan davon, dass man ein direktes und freundliches Miteinander pflegt.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um in dein Team zu passen?

Man sollte auf jeden Fall ein technisches Interesse mitbringen und auch die Bereitschaft am den Tag legen, neue Dinge zu lernen. „Lebenslanges Lernen“ lautet hier das Stichwort!
Mir ist wichtig, dass man Probleme direkt anspricht. Introvertiert sein ist vollkommen in Ordnung, aber mit mir sollte man offen und klar kommunizieren können. Ich suche vor allem Personen, die in der Lage sind, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten und dies auch wollen. Man sollte auch etwas resilient sein: Gerade weil wir ein kleines Team sind kann es auch mal stressig werden.

Für welche persönlichen Werte stehst du ein und wie bringst du sie in Einklang mit deinem Job?

Ich lege sehr viel Wert auf Authentizität und Integrität. Unklare Ansagen gibt es bei mir nicht! Ich mag es, wenn auf beiden Seiten klar und deutlich kommuniziert wird. Ich würde mich auch als kritikfähigen Menschen beschreiben. Wenn es etwas gibt, was jemandem nicht passt, dann kann man das bei mir ruhig ansprechen. Genauso möchte ich aber auch, dass sich meine Mitarbeiter das Feedback zu Herzen nehmen, das ich ihnen gebe.
Zu meinen persönlichen Überzeugungen gehört auch, dass ich die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein meiner Mitarbeiter fördere und dass ich immer ein offenes Ohr für mein Team habe.

Was ist das Tolle an deinem Beruf?

Kein Tag ist wie der andere! Es wird bei uns nie langweilig und man bekommt häufig Möglichkeiten, an neuen Aufgaben zu wachsen.

Welche Herausforderungen bringt dein Job mit?

Mein Beruf bringt eine hohe Verantwortung mit sich, weil wir hohe Sicherheitsauflagen erfüllen müssen. Auf der anderen Seite ist es so: Wenn im Rechenzentrum nichts funktioniert, ist das für plusserver und unsere Kunden sehr schlecht. Ein Fehler bei uns kann gravierende Folgen mit sich bringen. Dadurch braucht man ein stark ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein und muss auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahren.
Darüber hinaus ist und war die gesamte Coronazeit für mein Team sehr belastend. Da wir vor Ort im Rechenzentrum sein müssen, können wir nicht einfach so ins Homeoffice wechseln. Ich bin extrem stolz auf mein Team, dass sie das so gut meistern!

Rechenzentrum

Danke an unsere Mitarbeiter*innen, die in unseren Rechenzentren die Stellung halten. Ihr seid super!
 

Welchen Tipp hast du für Bewerber*innen?

Seid offen und ehrlich im Bewerbungsprozess! Dazu gehört auch ein gesundes Maß an Selbstreflexion, um besser (und vor allem realistisch!) einschätzen zu können, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen.
Ich persönlich finde es auch gar nicht schlimm, wenn man Lücken im Lebenslauf hat oder Quereinsteiger ist. Für Bewerber, die sich für eine Stelle in meinem Team interessieren, gilt außerdem: Bitte nicht im Anzug oder im Kostüm kommen, es darf gerne etwas legerer sein.

Was gefällt dir an plusserver?

Mir hat hier immer sehr gefallen, dass man jeden ansprechen kann und dass einem immer geholfen wird. Das war früher schon so und so ist es auch heute noch. Wo ich immer besonders viel Spaß hatte war auf unseren legendären Firmenfahrten und auf den Weihnachtsfeiern, die ja aktuell aufgrund von Corona leider nicht stattfinden können. Das war immer eine tolle Gelegenheit, die Kollegen auch mal von einer anderen Seite kennenzulernen und in einen herzlichen und offenen Austausch zu kommen. Von der Unternehmenskultur habe ich selten etwas Besseres erlebt!

Vielen Dank, liebe Anett!

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