Private Cloud: So senken neue CPUs die Kosten

Eine Private Cloud ist dann besonders effizient, wenn möglichst viele physische Kerne und Arbeitsspeicher auf möglichst wenig Hardware betrieben werden können. Am Beispiel der neuen skalierbaren Intel® Xeon®-Prozessoren zeigen wir, warum sich in diesem Zusammenhang der Wechsel auf neue Prozessoren (CPUs) in der Private Cloud lohnen kann.

Höherer Core-Count, höhere Packungsdichte pro Node

Mit der neuen Prozessor-Generation mit dem Codenamen „Skylake“ von Intel ist der Core-Count – also die Anzahl an physischen Kernen pro Prozessor – im Vergleich zur vorherigen Generation angestiegen. Zudem unterstützt die neue Generation bis zu acht CPUs pro Server (Node) in einer Private Cloud. Und auch die Menge an maximal ansprechbarem Arbeitsspeicher hat sich erhöht: bis zu 50 Prozent mehr RAM ist möglich.

Insgesamt ergibt sich also die Möglichkeit, mehr Prozessoren mit mehr Kernen und zusätzlich mehr RAM auf einer Node zu betreiben. Damit steigt auch die Anzahl der möglichen virtuellen Maschinen (VMs) pro Node. Eine VM stellt in einer Cloud-Umgebung jeweils eine Ressource dar, die von der Funktionalität einem dedizierten Server gleichzusetzen ist.

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Aber warum ist es von Vorteil, wenn man mehr VMs auf einer Node laufen lassen kann? Die einfache Antwort: Serverkonsolidierung bzw. Einsparung von Hardware, deren Anschaffung und Betrieb Kosten verursacht. Ein Beispiel: Unternehmen A betrieb bislang seine VMs auf zwei Nodes und ein Notfallsystem auf weiteren zwei Nodes. Mit den neuen Prozessoren, die eine sogenannte Consolidation Ratio von 10:5 aufweisen, lassen sich nun ohne Leistungsverlust 50 Prozent der Server einsparen.

Weitere Features für leistungsfähigere VMs

Die VMs, die sich auf Nodes mit der neuen Prozessor-Generation realisieren lassen, weisen darüber hinaus eine größere Leistung auf. Der Grund ist, dass sie von den neuen Features der CPUs wie der erhöhten Anzahl an Speicherkanälen oder UPI (UltraPath Interconnect) profitieren. Die Leistungssteigerung der Skylake-Generation kann in diesem Bereich bis zu 28 Prozent betragen, was sich lediglich auf die reine Compute-Leistung pro CPU bezieht.

Diese Features der neuen skalierbaren Xeon®-Prozessoren wirken sich auf die Performance von dedizierten Servern bzw. Private Clouds aus:

  • Höherer Core-Count
  • Größere Packungsdichte pro Node
  • Mehr VMs auf weniger Hardware
  • Mehr Speicherkanäle für niedrigere Latenz
  • Gesteigerte RAM-Kapazität (bis zu 2x) gestattet erhöhtes Verhältnis vCPU & vRAM bei Clouds
  • I/O-intensive Workloads: Mehr UPI-Channels zwischen den CPUs
  • Data Encryption: AES256
  • Höhere Packungsdichte und somit Hardware-Einsparungen möglich
  • Leistungsfähige Clouds: Mehr Cores mit mehr RAM und niedrigen Latenzen

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