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27.10.2021

Wie SAP-Lösungen das Gesundheitswesen unterstützen

Deborah Spanier
Im Interview verrät ein SAP-Experte, wie sich IT-Kosten senken und Prozesse vereinfachen lassen.

Michael Brok ist Vorstandsmitglied und Leiter der Beratungseinheit bei GITG, dem plusserver-Partner für das Gesundheitswesen. Im Interview berichtet er über die aktuellen Herausforderungen in der Branche und wie SAP-Lösungen medizinische Einrichtungen bei der Digitalisierung unterstützen.

Hallo Michael! Kannst du zu Beginn erzählen, was GITG macht und wer eure Kunden sind?

GITG ist ein SAP-Systemhaus und wurde im Jahr 2002 gegründet. Wir haben uns auf das Gesundheitswesen spezialisiert und bieten medizinischen Einrichtungen passgenaue Softwarelösungen mit SAP als Unterbau an. Zu unseren Kunden zählen vor allem Universitätskliniken, Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken und Trägerorganisationen im In- und Ausland, aber auch politische Institutionen und Kostenträger.

Vor welchen Herausforderungen stehen eure Kunden aktuell?

Die organisatorische Komplexität und die IT-Kosten unserer Kunden steigen ständig. Viele Gesundheitsträger stehen daher vor großen Herausforderungen, denn die internen Ressourcen geraten langsam an ihr Limit. Unsere Kunden wollen sich auf die Versorgung von Patienten konzentrieren, statt über technische Infrastruktur nachzudenken. Daher brauchen sie Unterstützung, die ihnen den Rücken freihält.

Auf der anderen Seite haben viele medizinische Einrichtungen das Problem, dass sie immer noch viel analog arbeiten und teilweise Software im Einsatz haben, die die aktuellen gesetzlichen Anforderungen nicht mehr erfüllt. Das wären zum Beispiel Abrechnungs- und Dokumentationsanforderungen, aber auch Problematiken in Bezug auf die DSGVO.

Die organisatorische Komplexität und die IT-Kosten unserer Kunden steigen ständig. Viele Gesundheitsträger stehen daher vor großen Herausforderungen, denn die internen Ressourcen geraten langsam an ihr Limit.

Hast du ein Beispiel dafür?

Die bürokratischen und gesetzlichen Anforderungen an die Leistungserbringer im Gesundheitswesen sind generell sehr hoch. Ein Beispiel dafür ist die unterschiedliche Abrechnung von Reha- und Akutpatienten in den Kliniken.

Und wie genau unterstützt ihr eure Kunden dabei, diese Herausforderungen zu bewältigen?

Bleiben wir bei dem vorherigen Beispiel: Unsere Lösung Reha-Suite dient als vollständige elektronische Patientenakte für Kliniken, mit der sich unter anderem auch die Bettenauslastung, das Patientenmanagement die Abrechnung und die Buchhaltung zentral verwalten lassen. Speziell für Rehakliniken gibt es das Modul „e-Reha“, das sich um Patienten und deren Fallabwicklung kümmert. Patient A hat seine Medikamente nicht genommen? Unser System erkennt dies und erstellt automatisch und gezielt Aufgaben und Mitteilungen an die entsprechende Abteilung oder Mitarbeitenden.

Daneben stehen wir für unsere Kunden als Ansprechpartner rund um die Themen SAP IS-H, i.s.h.med sowie Prozessberatung zur Verfügung.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit plusserver aus und wie ergänzen sich die einzelnen Stärken?

Wir als GITG haben durch unsere Erfahrung eine breite Expertise im Gesundheitswesen. Allerdings können wir die Komponente der Infrastruktur nicht abbilden und unsere Kunden können dies meistens auch nicht. Daher haben wir uns an die Spezialisten von plusserver gewandt, die uns mit Branchenwissen und Expertise in diesem Bereich unterstützen können.

Seit 2020 ist plusserver daher unser Infrastrukturpartner und kümmert sich um die Installation, Konfiguration und den Betrieb der SAP Basis. Gemeinsam standen wir so bereits zahlreichen Kliniken bei der Digitalisierung zur Seite.

Welche Vorteile bringt die Partnerschaft von GITG und plusserver für Endkunden?

Durch die Partnerschaft zwischen GITG und plusserver erhalten unsere Kunden vor allem Kostenvorteile. Sie können selbst entscheiden, ob sie ihre SAP-Landschaft im eigenen Rechenzentrum (SAP Basis remote) oder in der pluscloud VMware betreiben wollen. In beiden Fällen kümmern wir uns um Verfügbarkeit und Sicherheit. Dadurch sparen unsere Kunden Personal- und Hardwarekosten ein und können sich gleichzeitig ganz auf den Klinikalltag konzentrieren. Außerdem bekommen sie eine Lösung aus einer Hand und haben nur einen Ansprechpartner bei ihren Herausforderungen.

Was könnt ihr sonst noch zur Zusammenarbeit mit plusserver sagen?

GITG und plusserver ergänzen sich sehr gut und ich freue mich über die gelungene Zusammenarbeit und Kooperation. Die Ansprechpartner bei plusserver sind sehr freundlich und hilfsbereit. Unsere Endkunden erhalten viel Support und Unterstützung und das ist letztendlich das Wichtigste. Außerdem haben GITG und plusserver dieselbe Motivation: Die Zufriedenheit unserer Kunden steht immer im Vordergrund.

Vielen Dank, Michael!

Über den Autor

Deborah Spanier ist seit Juni 2021 Content & Product Marketing Manager bei plusserver. Sie verantwortet die Positionierung und Marketinginhalte rund um die Produkte plusKI, pluscloud open und pluscloud VMware. Daneben betreut sie das Referenzkundenprogramm.

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