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11.09.2026

Managed Services 2026: Verlässlicher Betrieb trifft auf neue Anforderungen

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11.09.2026

Managed Services 2026: Verlässlicher Betrieb trifft auf neue Anforderungen

Key Takeaways

Für gute Managed-Services-Anbieter ist es heute entscheidend die Unternehmen schon viel frühzeitiger zu begleiten und Beratung plus Betrieb als gemeinsames Konzept zu denken. 

  • Verlässlicher Betrieb schlägt Einzelfeatures: Bei der Anbieterwahl zählt nicht mehr die längste Feature-Liste, sondern ob der Betrieb im Alltag zuverlässig läuft und eine konstant hohe Servicequalität liefert.
  • Datensouveränität wird zum Auswahlkriterium: Deutsche Rechenzentren und ein nachvollziehbarer Compliance-Rahmen entscheiden zunehmend mit darüber, welcher Managed-Service-Anbieter den Zuschlag bekommt.
  • Beratung vor Projektstart ist die größte Schwachstelle im Markt: Unternehmen erwarten heute fundierte Analysen der IT-Landschaft und eine realistische Einschätzung der Kosten – genau hier bewerten sie Anbieter branchenübergreifend eher zurückhaltend.
  • Gute Beratung zahlt sich langfristig aus: Wer Kunden schon in der Planungsphase fundiert begleitet, sorgt für eine bessere Bewertung des späteren Betriebs – Beratung und Betrieb sind kein getrennter, sondern ein gemeinsamer Erfolgsfaktor.

Inhaltsverzeichnis

Die Anforderungen an die Unternehmens-IT steigen. Cloud-Technologien, komplexere IT-Landschaften und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz schaffen neue Möglichkeiten, erhöhen aber auch den Aufwand für Betrieb, Sicherheit und Weiterentwicklung. Für viele Unternehmen wird es deshalb wichtiger, IT-Ressourcen gezielt einzusetzen und gleichzeitig einen zuverlässigen Betrieb sicherzustellen.

Wie Unternehmen mit diesen Anforderungen umgehen und was sie von externen IT-Partnern erwarten, zeigt die aktuelle Studie “Professional User Rating: Managed Services 2026” (PUR MS) von techconsult. Neben einem zuverlässigen Betrieb gewinnen dabei vor allem zwei Themen an Bedeutung: Datensouveränität und strategische Beratung.

Gerade die zunehmende Nutzung von Cloud-Services bringt neue Anforderungen mit sich. Unternehmen profitieren von mehr Flexibilität und Skalierbarkeit, müssen gleichzeitig aber komplexere IT-Landschaften mit unterschiedlichen Plattformen, Anwendungen und Verantwortlichkeiten steuern. Sicherheit, Kosten und Datenkontrolle bleiben dabei zentrale Themen und rücken auch die Frage nach dem passenden Rechtsraum für die eigenen Daten stärker in den Fokus.

Für Managed-Service-Anbieter bedeutet das: Gefragt ist nicht mehr nur technisches Know-how. Entscheidend ist vielmehr, wie zuverlässig Services im laufenden Betrieb erbracht werden, wie souverän Unternehmen mit ihren Daten umgehen können und wie gut sie bereits bei der Planung unterstützt werden.

Welche Faktoren für Unternehmen dabei besonders wichtig sind und wo Anbieter überzeugen können, zeigen die Ergebnisse der PUR-Studie.

Managed Cloud Services: Zwischen Verlässlichkeit und Souveränität

Der Cloud-Markt ist erwachsen geworden und mit ihm die Ansprüche der Unternehmen. Ob Private oder Public Cloud: Wer heute einen Anbieter auswählt, schaut genauer hin als noch vor ein paar Jahren. Einzelne Features reichen längst nicht mehr aus, um zu überzeugen. Am Ende zählt, ob der Betrieb im Alltag zuverlässig läuft und ob man sich auf den Partner auch dann verlassen kann, wenn es mal nicht rundläuft.

Dazu kommt ein Thema, das für immer mehr Unternehmen geschäftskritisch wird: die Kontrolle über die eigenen Daten. Steigende regulatorische Anforderungen und eine wachsende Vorsicht gegenüber internationalen Hyperscalern führen dazu, dass deutsche Rechenzentren und ein transparenter Compliance-Rahmen für viele Entscheider:innen mittlerweile zum Pflichtprogramm bei der Anbieterwahl gehören.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick

Betriebsqualität wird zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal:

Die Ergebnisse der PUR MS-Studie zeigen, dass Unternehmen bei Managed Services vor allem auf einen zuverlässigen Betrieb und eine konstant hohe Servicequalität achten. Ein stabiler und professioneller Betrieb wird damit zu einem wichtigen Kriterium bei der Auswahl eines Managed-Service-Anbieters.

 

Datensouveränität rückt stärker in den Fokus:

Auch Fragen rund um Datensouveränität gewinnen an Bedeutung. Deutsche Rechenzentren und nachvollziehbare Compliance-Strukturen spielen bei der Anbieterwahl eine zunehmend wichtige Rolle. Für Unternehmen wird damit relevant, wo ihre Daten verarbeitet werden und wie transparent Sicherheits- und Compliance-Anforderungen umgesetzt werden.

 

Strategische Beratung gewinnt an Bedeutung:

Strategische Beratung bleibt die größte Baustelle: Die Studie zeigt auch, dass die Anforderungen an Managed-Service-Anbieter bereits vor dem eigentlichen Projektstart steigen. Über mehrere Servicebereiche hinweg wird die strategische Beratungskompetenz im Vorfeld eher zurückhaltend bewertet. Unternehmen erwarten heute deutlich mehr als ein technisches Onboarding: gefragt sind fundierte Analysen der bestehenden IT-Landschaft und eine transparente Einordnung der wirtschaftlichen Effekte, etwa mit Blick auf die Gesamtbetriebskosten.

 

plusserver gehört zu den überzeugenden Anbietern:

Im Bereich Managed Cloud Services überzeugt plusserver laut aktueller Erhebung unter anderem bei Verlässlichkeit und Servicequalität. Damit erfüllt plusserver zentrale Erwartungen, die Unternehmen an den laufenden Betrieb von Managed Cloud Services stellen.

 

Beratung und Betrieb gehören zusammen:

Die Ergebnisse machen deutlich, dass eine gute Servicebeziehung nicht erst mit dem laufenden Betrieb beginnt. Wer Kunden bereits in der Planungsphase fundiert begleitet, schafft die Grundlage für eine langfristig positive Serviceerfahrung und dafür, dass Services nicht nur technisch zuverlässig funktionieren, sondern auch langfristig zu den Anforderungen des Unternehmens passen.

Zur Studie: Professional User Rating – Managed Services 2026

Die Ergebnisse basieren auf dem Professional User Rating: Managed Services 2026 von techconsult. Dafür wurden rund 3.500 IT-Expert:innen zu ihren Erfahrungen mit Managed Services und den jeweiligen Anbietern befragt. Bewertet wurden mehr als 60 Kriterien in 14 Unterkategorien; insgesamt flossen 192 Anbieter aus elf Servicebereichen in die Untersuchung ein – darunter Managed Microsoft 365, Managed Application Services, Managed Workplace, Managed IT-Network & Infrastructure, Managed SAP S/4HANA, Managed Private Cloud Services, Managed Public Cloud Services, Managed IT-Monitoring Services, Managed Print Services, Managed Kubernetes und Managed AI Infrastructure.

 

Die Studie liefert damit einen umfassenden Einblick in die aktuellen Erwartungen von Unternehmen und zeigt, welche Faktoren eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Managed-Service-Anbietern aus Sicht der Anwender ausmachen.

Fazit: Betriebssicherheit reicht nicht mehr aus

Die PUR-Studie 2026 macht deutlich: Ein verlässlicher, souveräner Betrieb ist die Grundvoraussetzung für zufriedene Kunden – reicht allein aber nicht mehr aus. Unternehmen erwarten von ihrem Managed-Service-Anbieter zunehmend auch eine fundierte Beratung, die bereits vor Projektstart ansetzt: mit einer realistischen Einschätzung der IT-Landschaft und der wirtschaftlichen Auswirkungen.

Genau hier setzt plusserver an: mit souveränen Managed Cloud Services aus deutschen Rechenzentren und persönlicher Beratung von der Planung bis zum laufenden Betrieb.

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Häufige Fragen zu Proxmox und IT-Grundschutz

Proxmox VE selbst ist weder zertifiziert noch zertifizierbar – zertifiziert wird immer die konkrete Umsetzung in Ihrer Institution, nicht die Software. Proxmox bringt jedoch die technischen Funktionen mit, um die Anforderungen aus SYS.1.5 vollständig zu erfüllen.
Maßgeblich ist SYS.1.5 Virtualisierung, ergänzt um CON.3 Datensicherungskonzept für Backup-Anforderungen und gegebenenfalls NET-Bausteine für die Netzwerksegmentierung.
Nicht zwingend, aber empfehlenswert. Das Enterprise-Repository liefert getestete Updates, was Ihr Patch-Management nachweisbar stabiler macht – ein Pluspunkt bei jeder Prüfung.
Die NIS2-Anforderungen decken sich weitgehend mit den Maßnahmen aus SYS.1.5: Netzwerksegmentierung, Zugriffskontrolle, Protokollierung und ein funktionierendes Backup-Konzept. Wer IT-Grundschutz konsequent umsetzt, erfüllt die meisten NIS2-Vorgaben automatisch mit.
Für Unternehmen ohne dediziertes Virtualisierungs-Know-how reduziert ein Managed Service den internen Aufwand für Härtung, Patch-Zyklen und Audit-Dokumentation erheblich – vorausgesetzt, der Geltungsbereich der Anbieter-Zertifizierung passt zum eigenen Compliance-Bedarf.
Eine zentrale. Der Baustein CON.3 verlangt die 3-2-1-Regel und regelmäßige Wiederherstellungstests. Proxmox Backup Server unterstützt verschlüsselte, deduplizierte Backups – die Testroutine dafür müssen Sie selbst etablieren.

Über den Autor

Florian Zerwas ist Content & Product Marketing Manager bei plusserver und verantwortet unter anderem die Positionierung und Marketinginhalte der Produkte plusKI, pluscloud open und pluscloud VMware. Er blickt auf mehr als 7 Jahre in Biotech, Medizin und IT zurück.

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