In den letzten Jahren hat sich Cybersecurity von einer technischen Disziplin zu einem Thema der Geschäftsführung entwickelt. Regulatorische Rahmenwerke wie NIS2 und DORA machen dies in vielen Fällen verpflichtend. Doch auch in Unternehmen, die gar nicht unter die Regularien fallen, werden sie zunehmend als Benchmark genutzt.
Dies hat unter anderem die Studie „Cybersicherheit & Digitale Resilienz 2026“ (COMPUTERWOCHE Research Services in Zusammenarbeit mit plusserver) ergeben. Die Antworten der befragten Unternehmen zeigen, wie stark NIS2 und DORA bereits in die Breite wirken:
- Rund 28 bzw. 19 Prozent der nicht betroffenen Unternehmen geben an, dass sie NIS2 bzw. DORA vollständig umgesetzt haben.
- Weitere 13,8 bzw. 15 Prozent gehen bei den Schutzmaßnahmen sogar über die grundlegenden Anforderungen hinaus.
- Nur 10 bzw. 19 Prozent haben sich noch gar nicht mit den Regularien beschäftigt.
NIS2 und DORA als Chance verstehen
Zugang zu Märkten und Aufträgen
Unternehmen berichten zunehmend, dass Sicherheitsnachweise zur Voraussetzung für Zusammenarbeit werden. Wer keine strukturierten Prozesse für Incident Response, Risikomanagement oder Lieferantenbewertung vorweisen kann, wird im Zweifel ausgeschlossen.
Reduzierung operativer Risiken
Beschleunigung interner Entscheidungsprozesse
Was Unternehmen konkret umsetzen
Aufbau klarer Governance-Strukturen
Ein zentrales Element ist die Verlagerung von Verantwortung in die Unternehmensführung. Sicherheitsfragen werden nicht mehr ausschließlich in der IT behandelt, sondern auf Managementebene gesteuert.
Systematisches Risikomanagement
Incident Response und Meldeprozesse
Absicherung der Lieferkette
Wie nutzen Sie NIS2 und DORA?
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